Mixed-DM in Leipzig 09 – 10.02.2008

Pech und Misserfolg – enttäuschendes Wochenende in Leipzig

Nach dem für uns sehr gut gelaufenen Vorbereitungsturnier in Sauerlach, traten wir voller Vorfreude bei der Mixed-DM in Leipzig an. Doch irgendwie waren uns die Frisbee-Götter an diesem Wochenende nicht gewogen. Martina musste wegen Krankheit kurzfristig absagen und auch Anne erwischte es Freitag Abend. Sie konnte Samstag nur eingeschränkt und Sonntag gar nicht mehr mitspielen. Zu allem Überfluss zog sich Tom beim ersten Punkt im ersten Spiel eine Kapselverletzung zu, so dass wir fortan auf ihn verzichten mussten. Mit all diesen schlechten Vorzeichen, waren unsere Chancen, auf ein gutes Abschneiden bei den Meisterschaften, drastisch gesunken.
Trotz alledem zeigten wir im Spiel gegen die Woodiechicas eine ordentliche Leistung und verloren – mehr oder weniger – knapp. Die zweite Partie des Tages bescherte uns die Erdferkel aus Marburg. Nach hartem Kampf gewannen wir so gerade eben noch mit 9:8 (oder so ähnlich). Mit diesem Sieg machten wir übrigens den oberen Pool klar, eine schlechtere Platzierung als Platz 12 war nicht mehr möglich. Mal eine gute Nachricht zur Abwechslung.
Gegen 17:00 Uhr folgte Spiel Nummer 3. Hier warteten die Stuttgarter auf uns. Mit ihrer Zonenverteidigung konnten sie uns nicht beeindrucken, schnell lagen wir ein, zwei Punkte vorne und zur Halbzeit sahen wir wie der sichere Sieger aus. Doch dabei blieb es leider nicht. Stuttgart schaltete auf knallharte man-to-man Defense um, was uns arge Probleme bereitete. Wir verloren unsere Sicherheit in der Offense, kamen komplett aus dem Tritt. Tja, am Ende ging das Spiel an die Baden-Württemberger.
Nun gut, somit blieb uns die Hoffnung, Sonntag früh Mainz zu schlagen, um im späteren Turnierverlauf um die Plätze 5 – 8 zu spielen. Doch zunächst hieß es essen gehen und kurz bei der Party vorbei schauen.
Wie schon erwähnt, wartete am Sonntag dann Mainz als nächster Gegner auf uns. Wir taten unser Bestes, um eine Niederlage abzuwenden (Anne war mittlerweile ganz raus). Wir hielten über weite Strecken gut mit und hätten durchaus als Sieger den Platz verlassen können. Doch es sollte nicht sein, schade drum.
Mehr als Platz 9 war jetzt nicht mehr möglich, aber um zumindest dieses Ziel zu erreichen, wollten wir unbedingt gegen Leipzig 1 gewinnen. Ihr ahnt es schon, dieser Plan hat ebenfalls nicht geklappt. Wir verschliefen die Anfangsfase und lagen gleich 0:3 zurück. Mit zunehmender Spieldauer lief es dann immer besser für uns und kurz vor Schluss, gelang uns der Ausgleich. Die allerletzte Defense haben wir jedoch nicht mehr holen können. Wieder hatten die anderen gewonnen, so ein ärger.
Im Platzierungsspiel gegen Kassel waren dann unsere Kräfte aufgebraucht. Wir verloren ein weiteres Mal. Was in der Endabrechnung Platz 12 bedeutete.
Trotzdem hat das Wochenende Spass gemacht (zumindest für den unverletzten Teil von uns) und wir haben in einigen Spielen durchblicken lassen, was hätte möglich sein können.
Bericht von MaxK
Teamfoto Mixed-DM Leipzig Februar 2008

Teamfoto Mixed-DM Leipzig Februar 2008

Drei Wochen nach unserem furiosen Turniersieg beim Vorbereitungsturnier in Sauerlach hatten wir uns in gleicher Besetzung für die Mixed DM einiges vorgenommen. Aber es kam alles anders . . .
Als ob das Turnier unter keinem guten Stern stehen würde (jedenfalls nicht unter unserem „Isostar“), mussten wir kurz vor Abfahrt noch umdisponieren. Martina wurde eine schwere Erkältung nicht los und sagte kurzfristig ab. Zum Glück konnte Kathrin kurz entschlossen einspringen, so dass wir die Fahrt doch noch zu neunt mit dem „Sauerlachteam“ antreten konnten. Die nächste schlechte Nachricht ließ aber nicht lange auf sich warten – Anne hatte (wie auch Kai) eine schlaflose Nacht hinter sich und es ging ihr aufgrund einer Blasenentzündung am Samstagmorgen sichtbar schlecht. Aber wer Anne kennt, weiß dass sie sich durchbeißt, vor allem da doch als erster Gegner gleich der Vorjahressieger auf uns wartete. Uns war trotzdem nicht bange, hatten wir doch gute Lines zu bieten und den Woodies fehlten darüber hinaus auch einige ihrer Besten. Der Flip ging an Matze – ein guter Auftakt. Doch schon während unserer ersten Offence zollten wir dem extrem stumpfen Teppichbelag Tribut und Tom musste das Turnier mit Verdacht auf Außenbandriß nach weniger als 1 Minute vorzeitig beenden. Nichtsdestotrotz konnte ein enges Spiel geführt und ein kleiner Vorsprung erspielt werden. Leider drehte sich das Blatt, die Fehler wurden plötzlich auf unserer Seite gemacht und das Spiel am Ende mit 2 Punkten abgegeben. Die Enttäuschung war trotzdem nicht so groß, der Sieg war nicht fest eingeplant gewesen. Als nächstes musste gegen den Sieger der Partie Freiburg gegen Marburg gespielt werden – 2 gute Bekannte aus dem Vorbereitungsturnier. Zu unserer Überraschung hieß der Sieger Marburg, gegen den wir aber zuversichtlich antraten. Doch schon schnell lagen wir zurück, die Marburger überraschten mit einer harten Defence und holten sich die Halbzeit. Aber das wir kämpfen können konnte wieder unter Beweiß gestellt werden und so konnte Punkt um Punkt aufgeholt werden und am Ende ging das Spiel knapp an uns. Puuh, geschafft. Ein wichtiger Sieg fürs Selbstvertrauen – und auch für die Kondition, da dadurch ein viertes Spiel am Abend vermieden werden konnte.
Aber die Vorentscheidung ob es nach oben oder unten gehen würde, musste noch diesen Nachmittag fallen – gegen Stuttgart, die wir in Sauerlach noch hatten besiegen können. Es entwickelte sich ein enges Spiel bei dem es uns aber nie gelang uns entscheidend ab zu setzen. Wie in allen Spielen auf dem Turnier war uns Fortuna in der Defence nicht gerade wohl gesonnen und so landeten im Verlauf der 2 Tage fast 10 Scheiben die wir bereits abgeschlagen hatten doch irgendwie wieder in den Händen der Gegner. Aber genau diese Defence hätten wir benötigt, denn je länger das Spiel dauerte, desto mehr ließen die Kräfte nach und wir konnten uns aus dem starken Druck der Stuttgarter nicht recht befreien. Das Blatt wendete sich wie auch schon gegen die Woodies und wir standen am Ende als Verlierer fest. Schade, es wäre mehr drin gewesen.
Der Abend verlief trotz allem nett, der Restaurant-Tipp von Max war gut, die Party in einer Metalkneipe aber eher unspektakulär. Und außerdem wollte wir am nächsten Tag ja noch retten was es zu retten gab – einen Platz unter den ersten 10. Als Anne aber nach einem Krankenhausbesuch (!) Sonntag früh doch die Segel streichen musste, war es klar, dass das Minimalziel nur noch schwer zu schaffen war. Um es kurz zu machen – die Spiele verliefen eigentlich alle nach dem gleichen Muster wie auch schon am Samstag. Wir konnten über weite Strecken auch gegen Mainz und Leipzig mithalten bzw. gegen Kassel einen 2-6 Rückstand zum Endstand von 8-9 fast aufholen, aber schlussendlich war am Ende jeden Spiels die Kraft weg, so dass die entscheidenden Punkte an den Gegner gingen. Ein großes Lob aber an alle für die kämpferische Einstellung, das war meisterhaft.
Insgesamt leider ein rabenschwarzes Wochenende bei dem wir meilenweit hinter unseren Erwartungen zurück geblieben sind – um so ärgerlicher, da wir gesehen haben, dass hier viel, viel mehr drin gewesen wäre. Wir haben es bei uns in den spielerischen Ansätzen und den trotz der Handicaps engen Spiele aber auch bei den Auftritten der anderen Teams gesehen: Platz 1-6 hätten wir uns bei voller Spielstärke zutrauen dürfen. Na ja, diesmal hat es wirklich nicht sollen sein – nur ein trauriger 12ter Platz. Glückwunsch an die Endzonis aus Rostock, die im Finale gegen Stuttgart gewonnen haben.
Aber noch etwas Positives zum Schluss – Steff hat in einem Spiel gleich 2 spektakuläre Dives hingelegt. Der Bann ist gebrochen . . . und ihr noch viel Spaß mit den Schürfwunden ;-).
Ach so, noch eine gute Meldung: Toms Außenband ist nicht ab . . . das gab’s seit der DM96 in Schwaigern schon nicht mehr 😉 . . . Kapseleinriß.

Bericht von Tom

Teilnehmer: Anne, Claudi, Joe, Kai, Matze, MaxK, Steff, Tom, Kathrin